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	<title>Kommentare zu: Wir nennen es Taschengeld.</title>
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	<description>japan, berlin, schreiben, sprache, internet, musik, blogs</description>
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		<title>Von: dergutename</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-10</link>
		<dc:creator>dergutename</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 19:24:55 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Johnny,

vielen Dank für deinen Kommentar; er beweißt, dass das Verlink-Spiel umso erfolgreicher ist. ;) Trotzdem danke für den Besuch in meinem doch recht neuen Blog.

Inwiefern ist diese Idealsituation bei adical noch nicht erreicht?

Natürlich ist das Problem der Werbeschaltung seit es Werbung gibt eng mit der evtl fragwürdigen Unabhängigkeit verbunden. Wenn wir aber von &quot;größeren&quot; Medien sprechen, so sind das immer welche, die von mehreren Personen betrieben werden. Beim Blogger handelt es sich im Zweifelsfall um eine Einzelperson, die, wenn sie denn Finanziell abhängig ist, natürlich leichter beeinflusst werden kann. Ich sehe dort aber eigentlich auch nicht das Problem, das alle dort zu sehen meinen. Wie schon einige &quot;Skandale&quot; in der Blogosphäre zeigten, sind Blogger sehr sensibel gegenüber so etwas geworden.

Fraglich ist für mich mehr der Hype, der darum gemacht wird, wie ich auch schreibe. Natürlich findet sobald Menschen wirklich genug Geld mit bloggen verdienen, um es Beruf zu nennen, eine Professionalisierung statt. Genauso auch dadurch, dass plötzlich vermehrt Personen schreiben, die das Schreiben und recherchieren gelernt oder studiert haben.
Diese &quot;A-Blogger-Elite&quot; entsteht aber auch durch (siehehöre letzte Trackback-Sendung) andere Faktoren. Von wegen laut schreien und verlinken.
Ist Adical vielleicht die Exzellenz-Initiative der Blogosphäre?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Johnny,</p>
<p>vielen Dank für deinen Kommentar; er beweißt, dass das Verlink-Spiel umso erfolgreicher ist. ;) Trotzdem danke für den Besuch in meinem doch recht neuen Blog.</p>
<p>Inwiefern ist diese Idealsituation bei adical noch nicht erreicht?</p>
<p>Natürlich ist das Problem der Werbeschaltung seit es Werbung gibt eng mit der evtl fragwürdigen Unabhängigkeit verbunden. Wenn wir aber von &#8222;größeren&#8220; Medien sprechen, so sind das immer welche, die von mehreren Personen betrieben werden. Beim Blogger handelt es sich im Zweifelsfall um eine Einzelperson, die, wenn sie denn Finanziell abhängig ist, natürlich leichter beeinflusst werden kann. Ich sehe dort aber eigentlich auch nicht das Problem, das alle dort zu sehen meinen. Wie schon einige &#8222;Skandale&#8220; in der Blogosphäre zeigten, sind Blogger sehr sensibel gegenüber so etwas geworden.</p>
<p>Fraglich ist für mich mehr der Hype, der darum gemacht wird, wie ich auch schreibe. Natürlich findet sobald Menschen wirklich genug Geld mit bloggen verdienen, um es Beruf zu nennen, eine Professionalisierung statt. Genauso auch dadurch, dass plötzlich vermehrt Personen schreiben, die das Schreiben und recherchieren gelernt oder studiert haben.<br />
Diese &#8222;A-Blogger-Elite&#8220; entsteht aber auch durch (siehehöre letzte Trackback-Sendung) andere Faktoren. Von wegen laut schreien und verlinken.<br />
Ist Adical vielleicht die Exzellenz-Initiative der Blogosphäre?</p>
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		<title>Von: johnny</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-9</link>
		<dc:creator>johnny</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 14:45:03 +0000</pubDate>
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		<description>Die Idealsituation ist erreicht, wenn sich der einzelne Blogger nicht um die Anzeigen kümmern muss, sondern das nur adicals Aufgabe ist (oder wessen auch immer). Trotzdem kann es, je nach Charakter des Einzelnen, bestimmt zu ganz selbstgemachten (dadurch aber nicht unwichtigeren) Gewissenskonflikten kommen, darüber sollte man sich klar sein.

Die Frage der Unabhängigkeit des Mediums bei Werbeschaltungen ist keine neue, die klassischen Medien beschäftigt sie schon seit Jahrzehnten. Für Blogs mag sie noch neu sein, aber da müssen wir durch.

Und: wer ist schon komplett unabhängig und frei von Fragen beim Bloggen? Ich weiß bei den meisten Bloggern nicht, womit sie ihr Geld verdienen und kann daher auch nicht beurteilen, ob sie wirklich &quot;frei von der Leber&quot; schreiben. Was passiert, wenn z.B. ein Arbeitgeber das Blog eines Angestellten liest und ihm das nicht passt und er mit Rauswurf droht? Für welche Unternehmen arbeitet ein freier oder angestellter Grafiker und hat das Einfluss auf sein Blog? Coded ein Blogger, der Programmierer ist, nur für &quot;gute&quot; Firmen? Und wie beurteilt er das? Fragen über Fragen.... ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idealsituation ist erreicht, wenn sich der einzelne Blogger nicht um die Anzeigen kümmern muss, sondern das nur adicals Aufgabe ist (oder wessen auch immer). Trotzdem kann es, je nach Charakter des Einzelnen, bestimmt zu ganz selbstgemachten (dadurch aber nicht unwichtigeren) Gewissenskonflikten kommen, darüber sollte man sich klar sein.</p>
<p>Die Frage der Unabhängigkeit des Mediums bei Werbeschaltungen ist keine neue, die klassischen Medien beschäftigt sie schon seit Jahrzehnten. Für Blogs mag sie noch neu sein, aber da müssen wir durch.</p>
<p>Und: wer ist schon komplett unabhängig und frei von Fragen beim Bloggen? Ich weiß bei den meisten Bloggern nicht, womit sie ihr Geld verdienen und kann daher auch nicht beurteilen, ob sie wirklich &#8222;frei von der Leber&#8220; schreiben. Was passiert, wenn z.B. ein Arbeitgeber das Blog eines Angestellten liest und ihm das nicht passt und er mit Rauswurf droht? Für welche Unternehmen arbeitet ein freier oder angestellter Grafiker und hat das Einfluss auf sein Blog? Coded ein Blogger, der Programmierer ist, nur für &#8222;gute&#8220; Firmen? Und wie beurteilt er das? Fragen über Fragen&#8230;. ;)</p>
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		<title>Von: dergutename</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-7</link>
		<dc:creator>dergutename</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 18:18:34 +0000</pubDate>
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		<description>word.</description>
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		<title>Von: pavel</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-6</link>
		<dc:creator>pavel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 18:10:13 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon sehr interessant zu beobachten, wie stark diese normative Aufladung des Bloggens bei manchen Leuten ist, am Lautesten ist wohl der Don. Man kann ja gerne drüber schreien, aber sich Sorgen machen müsste man eigentlich nicht, es lesen ja viel zu viele Leute mit, und irgendein Bullshit wäre sofort jemandem aufgefallen. Das lustige Verlink-Spiel ginge sofort los, wieder irgendein &quot;Web-Skandal&quot;. Und das die &quot;innere Zensur&quot; angeht,.. Nach einer Weile würden&#039;s die Leser schon merken und ihre Entscheidungen treffen.

Es ist ja alles mehr oder weniger transparent, jedenfalls, nicht so intransparent, wie man meinen könnte; und Skandalisierungspotenziale lauern  auch überall</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon sehr interessant zu beobachten, wie stark diese normative Aufladung des Bloggens bei manchen Leuten ist, am Lautesten ist wohl der Don. Man kann ja gerne drüber schreien, aber sich Sorgen machen müsste man eigentlich nicht, es lesen ja viel zu viele Leute mit, und irgendein Bullshit wäre sofort jemandem aufgefallen. Das lustige Verlink-Spiel ginge sofort los, wieder irgendein &#8222;Web-Skandal&#8220;. Und das die &#8222;innere Zensur&#8220; angeht,.. Nach einer Weile würden&#8217;s die Leser schon merken und ihre Entscheidungen treffen.</p>
<p>Es ist ja alles mehr oder weniger transparent, jedenfalls, nicht so intransparent, wie man meinen könnte; und Skandalisierungspotenziale lauern  auch überall</p>
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		<title>Von: dergutename</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-4</link>
		<dc:creator>dergutename</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 17:27:22 +0000</pubDate>
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		<description>eben. siehe hype.
ich weiß nicht, ob es eine innere zensur gibt. inwiefern stehen denn die blogger in direktem kontakt mit den firmen? das ist doch der gedanke dahinter oder? das adical das übernimmt als mittler oder?
aber es stimmt natürlich. wer finanziell abhängig von etwas ist, kann nicht mehr dagegen schreiben. von wegen sich den eigenen ast absägen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eben. siehe hype.<br />
ich weiß nicht, ob es eine innere zensur gibt. inwiefern stehen denn die blogger in direktem kontakt mit den firmen? das ist doch der gedanke dahinter oder? das adical das übernimmt als mittler oder?<br />
aber es stimmt natürlich. wer finanziell abhängig von etwas ist, kann nicht mehr dagegen schreiben. von wegen sich den eigenen ast absägen&#8230;</p>
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		<title>Von: pavel</title>
		<link>http://dergutename.wordpress.com/2007/04/29/wir-nennen-es-taschengeld/#comment-3</link>
		<dc:creator>pavel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 17:13:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, dass die, äh, Stoßrichtung der Kritik die ist,... Manche Leute befürchten, man würde mit Werbung anders bloggen als ohne. Und jetzt nicht nur bezogen auf irgendwelche Gefahren der Schleichwerbung, die es natürlich auch gibt, sondern darauf, dass die Leute, die Werbung in ihren Blogs schalten, sich auf lange Sicht anpassen könnten, um Werbekunden nicht zu verlieren. So eine Art innere Zensur. Ob da was dran ist, weiß ich nicht; die Befürchtungen sind für mich verständlich, aber nicht der Hype, der drum gemacht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass die, äh, Stoßrichtung der Kritik die ist,&#8230; Manche Leute befürchten, man würde mit Werbung anders bloggen als ohne. Und jetzt nicht nur bezogen auf irgendwelche Gefahren der Schleichwerbung, die es natürlich auch gibt, sondern darauf, dass die Leute, die Werbung in ihren Blogs schalten, sich auf lange Sicht anpassen könnten, um Werbekunden nicht zu verlieren. So eine Art innere Zensur. Ob da was dran ist, weiß ich nicht; die Befürchtungen sind für mich verständlich, aber nicht der Hype, der drum gemacht wird.</p>
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