PETA – nachtrag

By dergutename

Ein Nachtrag zum PETA-Eintrag.

Ich verwies auch in meinem LJ auf diesen Eintrag und auch dort gab es Kommentare.
Eine Dame sagte:
„ich finde viele peta2 leute auch eher fragwürdig (v.a. die teilweise brutalen militanten einstellungen zu nicht-veganern etc.). aber mir persönlich ist es egal, ob irgendein emo es cool findet, vegetarier zu sein und deswegen kein fleisch ißt oder ob er den grundsätzlichen gedanken dahinter versteht. solange ein paar leute davon tiefer gehen, auch in 5, 10, 20 jahren noch so leben und sie die nächste generation in einem neuen bewußtsein erziehen, sind für mich hopfen und malz nicht verloren.“

und genau da gebe ich ihr recht. was mich bei diesen leuten aufregt ist nicht, dass sie vegetarier/veganer sind. das finde ich gut!
es regt mich auf, dass sie eine haltung oder werbung ohne zu fragen für sich übernehmen.

die erste, gewählte überschrift entstand aus so einer aufregung heraus und deswegen, weil einen diese menschen gerne so darstellen. der holocaust-vergleich ist mehr als hinkend. man ist kein nazi nur weil man fleisch isst.
aber wenn ich so antworte, begebe ich mich auf das gleiche niveau. insofern ist die inkonsequenz wohl begründet.

ich lasse es mir nicht nehmen kritik üben zu dürfen, nur weil ich fleisch esse.
die krux ist: ich finde es gut vegetarier zu sein. ich finde es moralisch gut und empfehlenswert.
warum bin ich dann keiner?
ich ziehe es ernsthaft in erwägung. seit langer zeit.
der einzige faktor ist: ein mangel an disziplin.

warum werde ich nicht einfach vegetarier?
warum nehme ich nicht einfach mal ein wenig ab?
warum mache ich meine übersetzungspraxis nicht einfach mal?

ich hadere oft mit mir und die eigene schwäche ist schrecklich. insofern wäre es wohl gut einfach mal einmal konsequent zu sein. ich bin es so selten.

Eine Antwort zu „PETA – nachtrag“

  1. pavel sagt:

    Ich bin immerhin Mensavegetarier, schon mal ein Anfang, haha

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