Archiv für Oktober 2007
31. Oktober, 2007
du weißt, dass du in japan bist, wenn:
- automaten anfangen mit dir zu reden
du weißt, dass du in japan bist, wenn:
- du anfängst den automaten zu antworten
der geldautomat fragte mich, ob ich nicht bitte meine geheimnummer eingeben könnte und ich sagte brav: hai!
der mensch neben mir dachte wohl mal wieder „henna gaijin“ (komische ausländer).
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29. Oktober, 2007
Ein Tag in Bildern:
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HIER
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Baseballvideo: hier
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29. Oktober, 2007
Es wird schon wieder gemeckert. Es tut mir leid. Ich habe zu wenig Zeit gerade und manchmal Faul gibt es auch noch in der Freizeit. Also berichte ich nun rückwirkend.
Letzten Samstag feierten wir mit Japanern in den 125ten Jahrestag unserer Universität hinein. Um 12 Uhr stand man vor dem Glockenturm und stieß an und tanzte und sang Arm in Arm. Ich habe die Waseda-Hymne in der letzten Woche ungefähr 125 Mal singen müssen. Man ging dann weiter zum Karaoke bis 6 Uhr Morgens, um am nächsten Tag sehr müde nachmittags zur großen Parade und Feier des Jubiläums zu gehen, wo sich viele berühmte Menschen und tausende eher nicht so berühmte versammelten. Der neue Premierminister von Japan, Fukuda, ist ja auch Absolvent der Waseda, genauso wie der sehr beliebte Tamori. Man feierte jedenfalls groß und so.
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25. Oktober, 2007
Ich muss mich schon wieder entschuldigen, dass hier momentan sehr wenig kommt. Ich habe einfach zu viel zu tun. Es passiert aber trotzdem Gutes. Hoffentlich bald wieder mehr Zeit für Geschreibe und vielleicht Bilder.
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17. Oktober, 2007
Momentan sind alle hier halbwegs erkältet, ich fühle mich recht schlapp. Es liegt wohl daran, dass es in den Seminarräumen unmenschlich warm und stickig, draußen dagegen jetzt schon manchmal ein wenig frischer ist.
Heute sind wir über den Campus gelaufen, haben die Sonne genossen und ich habe Photos von Uni und Wohnheim gemacht, damit auch die Umgebung mal festgehalten wird. Momentan nicht viel rumfahren. Zu viele Hausaufgaben und auf Dauer zu teuer.
Dafür aber neue Photos:
PHOTOSPHOTOSPHOTOS
.
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16. Oktober, 2007
oh. habe gerade photos von mir bei der stefanie gefunden.
hier
hier kann man auch japan gucken.
hahaha
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16. Oktober, 2007
Stichwort?
Purikura:
Purikura kommt von „puri-kura“ was wiederum vom „purinto kurabu“ kommt, was wiederum die japanische übersetzung von „print club“ ist. man könnte auch einfach photoautomaten sagen, aber damit trifft man es nicht mal ansatzweise, denn neben den normalen passbildautomaten gibt es in tokyo tausend verschiedenen „purikura“s. man geht dort mit freunden hin, photographiert sich gemeinsam oder verkleidet sich sogar. nach den photos kann man auf einem bildschirm die photos mit dingen verzieren, text schreiben oder sonstige unsinnige dinge mit den photos anstellen, sie sich sogar aufs handy schicken lassen – man hat allerdings nur eine begrenzte menge zeit für all diese sachen.
wie sowas dann aussieht sieht man bei den aktuellen photos.
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16. Oktober, 2007
Hier wird mehr gefordert. Es tut mir leid, ich bin gerade wegen der Uni doch recht beschäftigt.
Ich gelobe aber Besserung und werde so bald wie möglich wieder einen Eintrag verfassen. Während die einen sagen, hier passiere ja gar nichts mehr, behaupten andere sie kämen gar nicht mehr nach – es muss trotzdem wieder mehr geschrieben werden. Es gibt ja eigentlich immer etwas zu erzählen.
Gerade fehlt mir die Zeit. Die Uni wartet. Draußen ist es zwar angenehm kühle, in den Seminar-Räumen dagegen wegen Fenstermangel und ausgeschalteter Klimaanlage unmenschlich warm und stickig.
Gestern holte ich meine „Alien Registration Card“ im Bezirksamt von Shinjuku ab und bezahlte meine erste Handyrechnung, Sonntag war ich auf dem ersten Konzert hier in Tokyo. Nun fühle ich mich schon fast wie ein ganzer Mensch.
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11. Oktober, 2007
zwischenmeldung. momentan verlaufen die tage recht ruhig, man geht zur uni, schwitzt im sprachunterricht, zum einen, weil die meisten räume keine fenster haben und sich unheimlich aufheizen, andererseits, weil der unterricht zwar eigentlich gar nicht so schwer, aber teilweise einfach sehr sehr schnell ist, so dass man jede sekunde voll konzentriert sein und dabei noch wörter im elektronischen wörterbuch nachschlagen muss.
ich habe noch einmal zwei kurse getauscht. von „aus dem tv-drama japanisch lernen“ zu „vom fernsehbildschirm japanisch lernen“ (lehrerin netter) und von „grammatik“ zu „aussprache“ (grammatik war zu einfach. huh. dass man das mal sagt…).
man fährt vielleicht zwischendurch mal nach akihabara oder so und kauft etwas ein, isst in der unheimlich guten mensa, spaziert über den campus, geht abends mit ein paar japanern weg oder sitzt in der lounge mit den netten leuten aus meinem haus.
nun gehe ich weiter kanji lernen.
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8. Oktober, 2007
Freitag ging ich dann nicht zum Treffen von „Deutsch macht Spaß“, sondern traf mich mit meinen neuen, halb-deutschen Freunden iN Shibuya zu einem weiteren Mal Karaoke-Singen. Am Samstag zog ich dann mit Hye-Sook (Korea) durch Harajuku (Stadtteil), aß wieder die besten Ramen (Nudeln), die ich bis jetzt hier erlebt habe (ich war dort schon einmal. die Ramen im Steintopf). Wir liefen zu Fuß nach Shibuya (Stadtteil), guckten, shoppten und liefen einfach irgendwo entlang. Der Abend klang ruhig im Wohnheim aus.
Am Sonntag trafen wir uns um 12 mit vielen Leuten, dem Niji-no-kai (noch einmal: Ein Studentenzirkel – unternimmt Sachen mit den ausländischen Studenten) und fuhren in den Yoyogi-Park, um dort zu Picknicken. In dem doch sehr schönen Park findet man am Wochenende so ziemlich alles. Kampfsportübende, Musik-Gruppen (wieder unglaublich viele Bands, die einfach alles auf dem Gehweg aufbauen und dort spielen – woher sie ihren Strom für die Verstärker bekommen bleibt mir immer noch ein Rätsel), Cosplaygruppen usw usw.
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