Archiv für die Kategorie ‘studium’

Ein Junger arbeitet und 5 Alte schauen zu…

9. April, 2008

Wer sich schon immer wunderte, warum jede Baustelle in Japan ca. 5 alte Herren, die einem mit Leuchtstäben den recht offensichtlichen Weg durch sie weisen, benötigt…
Der ehemalige Japan-Austauschstudent Kokoa41 berichtet in seinem Blog über ein Interview der Gratiszeitung .ch mit dem Schweizer Japanologen David Chiavacci, der sich zu dem Thema „Arbeiten nach der Pensionierung“ äußert. Das Interview wird zitiert, ist aber leider sehr kurz und auf der Homepage der Zeitschrift nicht zu finden. Da der zitierte Herr aber in Berlin zu meinen Dozenten gehört, wollte ich mal kurz darauf hinweisen.

Waseda Wasedaaa Wasedaaaaa

29. Oktober, 2007

Es wird schon wieder gemeckert. Es tut mir leid. Ich habe zu wenig Zeit gerade und manchmal Faul gibt es auch noch in der Freizeit. Also berichte ich nun rückwirkend.

Letzten Samstag feierten wir mit Japanern in den 125ten Jahrestag unserer Universität hinein. Um 12 Uhr stand man vor dem Glockenturm und stieß an und tanzte und sang Arm in Arm. Ich habe die Waseda-Hymne in der letzten Woche ungefähr 125 Mal singen müssen. Man ging dann weiter zum Karaoke bis 6 Uhr Morgens, um am nächsten Tag sehr müde nachmittags zur großen Parade und Feier des Jubiläums zu gehen, wo sich viele berühmte Menschen und tausende eher nicht so berühmte versammelten. Der neue Premierminister von Japan, Fukuda, ist ja auch Absolvent der Waseda, genauso wie der sehr beliebte Tamori. Man feierte jedenfalls groß und so.

(mehr…)

Purikura, Automaten und Akihabara.

16. Oktober, 2007

Stichwort?

Purikura:

Purikura kommt von „puri-kura“ was wiederum vom „purinto kurabu“ kommt, was wiederum die japanische übersetzung von „print club“ ist. man könnte auch einfach photoautomaten sagen, aber damit trifft man es nicht mal ansatzweise, denn neben den normalen passbildautomaten gibt es in tokyo tausend verschiedenen „purikura“s. man geht dort mit freunden hin, photographiert sich gemeinsam oder verkleidet sich sogar. nach den photos kann man auf einem bildschirm die photos mit dingen verzieren, text schreiben oder sonstige unsinnige dinge mit den photos anstellen, sie sich sogar aufs handy schicken lassen – man hat allerdings nur eine begrenzte menge zeit für all diese sachen.
wie sowas dann aussieht sieht man bei den aktuellen photos.

(mehr…)

Wasedaaa Wasedaaaa Wasedaaaa…

5. Oktober, 2007

Die letzten Tage passierte nicht besonders viel. Die Uni hat wiegesagt angefangen und es war die erste und damit die Einführungswoche. Das heißt: Man geht zu so vielen Kursen wie möglich, guckt sie sich an und kann evtl noch eine gewählten Kurse tauschen. Das geht natürlich alles nur sehr bürokratisch mit „Class Registration Change Form“-Formblättern und Unterschriften.
Ich werde wohl meinen Grammatik- mit dem Aussprache- und meinen „TV-Drama“ mit dem „Vom Fernsehbildschirm lernen“-Kurs tauschen. Mein Lehrbuch-Lurs gefällt mir bis jetzt doch recht gut. Ich hatte also jetzt jeden Tag recht lange Uni, der Arbeitsaufwand war aber noch relativ gering. Fast alle Dozenten gefallen mir sehr gut, die meisten sind unglaublich freundlich und angenehm. Natürlich wird alles auf Japanisch erklärt und gehalten. Schnelles Lesen fällt mir im Gegensatz zum Hörverständnis und zum Sprechen aber noch sehr schwer.
Sightseeing und großes Herumfahren war natürlich durch den Beginn der Uni in den letzten Tagen eher schwer. Man lernt aber dafür den jetzt sehr belebten Campus ein wenig besser kennen, geht in die Mensa im Okuma-Gartenhaus (neben dem sehr schönen Campus-Internen „Okuma-Garten“) und isst dort recht billig gutes, japanisches Essen. Man kann aber auch zum COOP-Supermarkt gehen, wo man von Waseda-Goods, über Pizza/Brötchen/Kuchen/Schreibutensilien auch Instant- und Fertig-Essen bekommt und es gleich mit kochendem Wasser oder in der dortigen Mikrowelle zubereiten kann. Das ist in Japan sowieso unglaublich praktisch. Die „Konbinis“ (Convenient Stores), ich erwähnte sie schon, haben diesen Service auch und die sind die ganze Nacht geöffnet.

(mehr…)

Dear Diary…

2. Oktober, 2007

Liebes Tagebuch,

mein zweiter Unitag verlief eigentlich recht gut, wenn auch ermüdend. Ich besuchte meinen Lehrbuch-Kurs und dort wurde mir mitgeteilt, dass ich im gestrigen Test so gut abgeschnitten habe, dass ich gerne in den Level-5-Kurs gehen könne. Dort müsste ich aber noch den entsprechenden Test bewältigen. Da ich den Test für Level 4 gestern schon anstrengend genug fand, mich mit Level 4 eigentlich recht gut unterhalten fühlte und mir der Lehrbuchkurs und die Leute darin ziemlich gut gefielen, fragte ich, ob ich denn auch einfach bleiben könne – konnte ich natürlich.
Also bin ich weiterhin in Level 4 und, da ich finde, dass meine Kanji-Kenntnisse momentan ganz schön schlimm sind, wäre 5 vielleicht auch nicht das richtige. Wiegesagt: Lehrer, Kurs und Leute im Level 4 fand ich recht gut. Die erklärte Grammatik war nicht wirklich schwer, aufgrund des hohen Tempos blieb es aber spannend.

(mehr…)

Stundenplan

1. Oktober, 2007

Stundenplan

es sieht eigentlich ganz entspannt aus, von den stunden her ist es das denke ich auch. es wird aber trotzdem genug arbeit darüber hinaus sein. in japanisch 4a jeden tag einen test!

(die farben sagen nix aus. und ja, da müsste eigentlich christopher stehen. ist auch der offizielle rufname. whatever)

Stundenplan

25. September, 2007

Musste schon wieder tausend Austausch-Studenten und schreiende, aufgeregte Advisor-Leute über mich ergehen lassen heute morgen.

Habe mich also spontan dieses Semester für folgende Kombination entschieden:

(mehr…)

Stundenplan

24. September, 2007

Muss heute meinen Stundenplan zusammenstellen. Habe keine Ahnung was ich wählen soll. Die Lehrbuchkurse scheinen ein wenig einfacher, aber die Klassen sind größer und es ist halt festgelegter. Die anderne Kurse sind kleiner aber definitiv wesentlich mehr Arbeit. Bei 13 Kursen hat man 26 Wochenstunden – das ist schon eine ganze Menge denke ich. Ach. Was soll ich denn bloß wählen? Außer Kanji und Grammatik, die möchte ich auf jeden Fall.

Ich versuche das System mal zu erklären:
(mehr…)

Studierbarkeit?

25. Juni, 2007

Heute erschien im Tagesspiegel ein Artikel mit dem Titel

Student im Stress – Bis in die Nacht schuften: Das Bachelor-Studium fordert viel – zu viel, wie sich nun zeigt„.

In diesem geht es um die aktuelle Studierbarkeitsdiskussion und die Umfragen, die an HU und FU durchgeführt wurden/werden. Die laufende Umfrage für die FU, von der sich die UNI selbst distanziert und die Fragen als „zu suggestiv“ einstuft, kann inzwischen auch Online beantwortet werden (wie FU Watch berichtet).
Ich bin bin ja selbst kein BA-Student, sondern im letzten Magister-Jahrgang. Trotzdem bin ich durch FSI-Arbeit und durch die Umstrukturierungen direkt vom Bachelor betroffen. Was der Tagesspiegel-Artikel richtig herausstellt ist folgendes:

(mehr…)

Lange Nacht der Wissenschaften 2

11. Juni, 2007

Nach wochenlanger Vorbereitung und 11 Stunden Arbeit am Samstag kann ich nun sagen: Die Lange Nacht der Wissenschaften war zumindest für uns ein voller Erfolg. Wir konnten die Besuscherzahlen der vorigen Jahre toppen und soweit ich das mitbekommen habe war das Feedback sehr gut.

Ein paar Bilder:

(mehr…)