Archiv für die Kategorie ‘text’

das leben ist ja wie Natto. alle sojabohnen kleben durch dicke fäden zusammen. und manchmal riecht es nicht gut

2. Juni, 2007

voll am ab-dichten. auch alt.

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Interview 2

21. Mai, 2007

Das Interview wird mit einem anonymen Revolutionär geführt:

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There’s a uh, big machine in the sky

19. Mai, 2007

Der Text: Ein Interview mit dem bekannten Künstler Horst von Abbelow.

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andir

19. Mai, 2007

angesichts deines angesichts
dabei ist es doch an sich nichts und
hat an sich nichts
das mir von den brauen abgesehen
also von den augen ab gesehen
so wirklich gefällt
komm mir nicht zu nahe
das wäre abzusehen
es ist dir so leicht von den augen
ab zu sehen
doch bitte sieh davon ab
früher hast du ganz anders ausgesehen
beim ausgehen hat man dich sogar von
weiter ferne aus gesehen,
hat uns oft zufrieden
und an uns satt gesehen
doch langsam geht mir die lust aus
ich glaube ich habe mich
sattgesehen

Innenansichten

28. April, 2007

geschrieben am 10. April:

es gibt da so eine frischkäse-werbung. zwei engel sitzen auf einer wolke und wollen natürlich diesen frischkäse und da fällt der (es sind natürlich zwei frauen) einen das messer so durch die wolken hinunter. und sie so: “hups. hihi” (oder so ähnlich) und die andere: “was machen wir denn jeeeetzt?” ich bekomme immer nicht mit wie der werbespot weitergeht, ich glaube die pointe ist, dass es irgendwelche frischkäsescheiben gibt, die man nicht erst schmieren muss und so die beiden engel doch noch ihren gar himmlischen streichkäse genießen können. ich habe zu diesem zeitpunkt leider schon völlig abgeschaltet, denn ich muss mir jedes mal vorstellen, wie das messer so aus dem himmel herab und einem bürger, der gerade in eben jenen blauen schaute, ins auge fällt und dort mit so mit einem zirrrrrrrr-geräusch zitternd stecken bleibt. der mensch rennt dann panisch mit dem messer im auge herum und schreit wie am spieß. doch genug der blutigen vorstellungswelt. allzu grausames geht ja sonst nicht in meinem kopf vor.

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